
Mehr als 1000 Fotos hat Nicole aka Lomokitty schon bei Flickr hochgeladen.
Und, das für mich beeindruckende: Sie sind durchweg wirklich toll.
Mit dabei ist die Schwester, die oft als Model herhalten muss, Gespür für Farben ist reichlich vorhanden und last but not least: Berlin darf natürlich nicht fehlen.
Daher auch rechts in der Spalte: Ein hübscher Banner. Foto natürlich von lomokitty.
Nach dem Motto: »Mode beschreibt die Stadt« werden bei Stil in Berlin Menschen auf der Straße fotografiert und dokumentarisch ins Blog gestellt.
Schnell bekommt man das Gefühl, die Bevölkerung Berlins bestehe zu 50% aus Kunst- oder Designstudenten. Aber ich vermute, das liegt einerseits an den »Szene«-Ecken, an denen die Bilder größtenteils entstehen. Vermutlich sind eben diese Gruppen auch extrovertierter und lassen sich lieber fotografieren.
Tolle Idee jedenfalls, schön anzusehen. Wandert in die Blogroll. Und wird auch wirklich öfter angeklickt. :)
Nurnoch diese Woche, bis zum 18. November, findet die HYPE Gallery im Café Moskau statt.
Nach London, Mailand, Paris und weiteren internationalen Metropolen ist die HYPE Gallery endlich auch in Berlin angekommen. Bei der von HP initiierten Galerie können Künstler, die die sich dafür halten, aber auch ganz normale Menschen ihre Werke kostenlos in A0 drucken und ausstellen. Das Konzept: Die Galerie startet leer und füllt sich langsam. Wenn sie voll ist, werden alte gegen neue Ausstellungsstücke ausgetauscht. Und das beste: Den eigenen Ausdruck — auf A0 auf gutem Papier in super Qualität — kann man am Ende mitnehmen.
Da es keine inhaltliche Vorgaben gibt, sind die ausgestellten Stücke bunt gemischt — von Kitsch bis zu richtig tollen Sachen, Fotos, Illustrationen, gemäldeähnliches ist alles dabei.
Sehr zurükhaltend und damit angenehm aufgefallen ist mir übrigens das Product Placement von HP — bis auf den Druckern und PCs selbst gab es keine Logos vom Veranstalter zu sehen.
Hype Gallery im Café Moskau | Foto: StadtkindMitmachen
A0-Druck bei der Hype Gallery | Foto: StadtkindDie Regel bei der Namensgebung führt unter anderem auch zu teils absurden Titeln wie »Mohnplüte«, »HP«, »Sonnenuntergang HP3« und ähnlichem.
Adresse:
Café Moskau, Karl-Marx-Allee 34
10178 Berlin
Geöffnet: Mo-Fr 14-22 Uhr, Sa+So 12-24 Uhr
Teilnahme und Einlass sind kostenlos.
Beim Publikum scheint das Festival of Lights ja sehr gut angekommen zu sein.
War man abends um die beleuchteten Bauwerke herum unterwegs, konnte man vor fotografierenden Menschen kaum treten. Mit Handy, ohne Stativ, egal. Dabei sein ist scheinbar alles. So das Motto wohl auch bei den Teilnehmern.
Das blitzende Domaquaree gewinnt bei mir keinen Lieblingspreis und wenn Osram- oder Sixt-Werbung abwechselnd auf anstrengende Tapetenmuster an den Berliner Dom projeziert werden, finde ich das nämlich nicht mehr ästhetisch.
Zusammenfassend kann man also sagen: Rot-rot macht arm und arbeitslos, schwarz-gelb macht mehr Unternehmen und mehr Arbeitsplätze = wohlhabend. Einfach so aus dem Ärmel.
Mehr davon gibt es in der Flickr Gruppe Berliner Wahlplakate 2006.