Habe ich selbst noch nicht gesehen und laut Regisseur ist es nie auf Rotation gelaufen, nur auf Festivals: Das Video zu dem Song (vom gleichnamigen Album), der dieser Seite den Namen gab – Stadtkind.
Dass Song und Video einfach toll sind, brauche ich wohl nicht zu sagen. ;)
Zur Erinnerung nochmal das Video, auf das wir per Kommentar von »Sabrina« aufmerksam gemacht wurden:
Tolles Guerilla Marketing
Lange haben wir auch hier über spaßigen Fake oder Russenmafia gerätselt. Es war aber sogenanntes Guerilla bzw. Virales Marketing von Pedigree, die kostengünstig Aufmerksamkeit erregen wollten und nun Tipps zur Hundeerziehung geben. Und nebenbei natürlich das »richtige« Hundefutter dazu anbieten, das »4 von 5 Hunden instinktiv richtig finden«. In den geklauten Taschen soll also das neue Futter gesteckt haben. Aha! Ich habe echt gebraucht, um den Zusammenhang zu verstehen, da dieser Punkt überhaupt nicht bei mir angekommen ist!
Nebenbei: Mein Hund ist wohl die 1 von 5 Ausnahme und steht mehr auf billiges Katzenfutter.
Da die Aktion es bis in lokale Zeitungen und dritte Programme gebracht hat, kann man wohl von einem Erfolg sprechen — jedenfalls wenn das letzte der Videos inkl. Werbebotschaft am Ende auch bei den Empfängern ankommt.
Bei gerademal ein paar hundert Views steht die Wirksamkeit jedenfalls sehr in Frage.
Alles viral. Oder?
Schaut man mal genauer hin, erkennt man, dass die Aktion wohl nicht ganz so von alleine (an)gelaufen ist, wie sich die schlauen Köpfe dahinter das erhofft haben. Ich habe zwar sofort darauf reagiert und einen Artikel zum Video erstellt. Beim Hauptstadtblog und bei Spreeblick wurden die komplett themenfremden Kommentare von »Sabrina« jedoch vollkommen ignoriert.
Und in einigen Foren scheint es schonmehrere plumpe Versuche gebraucht zu haben. In sofern war die Verbreitung nicht ganz freiwillig (viral), sondern mit Spam-artigen Mechanismen verbunden.
Spam zum Dank
Meine weitere Vermutung scheint bestätigt: Auch unter den Kommentaren hier wurde mitgemischt. Wahrscheinlich um die Diskussion anzutreiben: Frank, Theresa und Georg sind wohl schizophren und schreiben sich alle vom gleichen Rechner oder zumindest Internetzugang aus gegenseitig Kommentare. Zum Dank, dass wir das Video also aufgreifen, werden wir mit zielgerichteten Pseudo-Kommentaren zugespammt.
Heißt für mich: 20 Minuten zum Potsdamer Platz, 25 nach Kreuzberg. Und nicht mehr unnötig auf’n Stadtring, nur weil es schneller ist, obwohl weiter (alle Angaben aus Reinickendorf natürlich). Von der Friedrichstraße ganz zu schweigen, da kann man eh höchstens nachts langfahren.
Die Zurückhaltung der Berliner kann ich mir auch nur dadurch erklären, dass ihnen die Strecke noch nicht bewußt ist und es noch eine Weile dauern wird.
Ganz zufällig bin ich durch unser Gewinnspiel zur 10. Clubnacht Berlin auf eine Band aufmerksam geworden: Die Escimos.
Die Jungs Thomas (li.), Steffen (re.) und das Mädel Oda (ja wo wohl) sind alle keine Berliner, aber sie haben sich hier getroffen und beschlossen Musik zusammen zu machen: Pop von hier, aber zur Abwechslung mal auf englisch. Handgemacht, mit Akustikgitarre und ohne electro-Experimente.
Das hört sich dann so an:
Nicht schlecht, oder? Mein Favorit ist übrigens »Your life is empty«, da es besonders poppig fluffig daher kommt. Die 3 Songs gibt es auf der Website der Band zum kostenlosen Download.
Die Escimos treten übrigens am Donnerstag, den 30.03.06 um 21.00 Uhr im Aufsturz auf. Da der Eintritt frei ist (hingehen!), macht es natürlich nur sehr beschränkt Sinn Karten zu verlosen. Deshalb machen wir das auch nicht. Wäre ja sinnlos. Aber doch unterhaltsam.
Naja, da haben wir uns was anderes überlegt. Plan B: Unter allen Einsendungen verlosen wir zwei EPs der Band mit je 6 Tracks drauf. Is’ doch auch was. Dank an dieser Stelle an das Management bei Exzess Berlin.
Mitmachen ist einfach: Wie immer über das Kontaktformular, diesmal unter dem Betreff »Escimos«, uns eine Nachricht zukommen lassen, samt Name und Telefonnummer. Die Gewinner werden benachrichtigt. Rechtsweg is’ nicht. Wäre ja noch schöner hier.
Ich bin heute völlig unvoreingenommen, also ohne vorher irgendwelche Bilder gesehen zu haben, in das Eishaus gegangen. Zuerst hab ich mich gefragt, ob man sich so ähnlich vielleicht in einem Iglu fühlen mag.
Die Luft und die Atmosphäre waren sehr kühl, was noch durch die ganz in blau gehaltene Beleuchtung verstärkt wurde. Ich hatte, wie gesagt in der Vorstelleung eine Art Iglu vorzufinden, gedacht, dass die Decke und der Boden ebenfalls aus Eis seien. Dies war aber nicht der Fall.
Auch hatte ich mir das Ganze größer vorgestellt. Ich war dennoch positiv überrascht von den detailgetreuen "Möbeln" und "Wohnaccessoires".
Ich finde, dass dieses Haus einen Besuch Wert ist. Immerhin hat man nicht jeden Tag die Möglichkeit in einem Raum aus Eis zu wandeln.
Hier nun, wie versprochen ein paar Fotos:
Für eine größere Ansicht auf das jeweilige Bild klicken
Wer das Haus noch nicht gesehen hat, kann das morgen noch von 10 Uhr bis 21 Uhr nachholen.
Vergangenen Samstag fand ja das Street Music Festival statt, das man, soviel kann man wohl sagen, als vollen Erfolg werten kann. Undzwar von Seiten der Veranstalter, Künstler und auch Publikum; bedenkt man, dass der Eintritt frei war, hat man unverhältnismäßig viel für sein Geld bekommen.
Es ging zwar ziemlich gemächlich los, undzwar nicht, wie angekündigt um 11:30, sondern eher um 12:30 Uhr, als die ersten Künstler auf der Bühne erschienen und einige verwirrt herein- und herausgehende Zuschauer begriffen, dass es nun endlich losgehen sollte.
Streamendes Flash Video: Zum laden klicken (2,2 MB)
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Bis zum späten Nachmittag füllte sich der Bastard Club auch zunehmends und die Stimmung stieg an.
Es bleibt zu sagen, dass ich wirklich recht positiv überrarscht von der Performance der einzelnen Künstler und Gruppen war, denn es gab, bis auf eine Ausnahme, keinen Auftritt, der so richtig verdammt schlecht war.
Nichteinmal der besoffene “Crazy Steve”, der öfter irgendwas lautstark mit unverständlichem englischen Akzent dazwischenlallte und irgendwann selbst mit seiner Kindergitarre auf der Bühne stand.
Der besoffene Steve mit Kindergitarre
Ganz im Gegenteil, der Großteil der Künstler war sogar ziemlich gut.
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Neben leicht melancholischer Musik…
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... gab es auch gesangslose, imposante Gitarrenkunst aus Lateinamerika:
Streamendes Flash Video: Zum laden klicken (0,8 MB)
Leider mussten wir aufgrund unausreichenden Sitzfleisches die Veranstaltung gegen 17:30 Uhr (also über 5 Stunden, wir waren ja schon vor 12 dort) verlassen, wobei wir feststellen konnten, dass sich in der gesamten Kastanienalle Straßenmusiker aufgebaut und musiziert haben, unter Beobachtung von vielen Schaulustigen.
Straßenmusik in der Kastanienallee
Wer die ersten 3 Plätze belegt hat, also auch Preise gewonnen hat, wissen wir daher nicht. Kriegen wir aber evtl. noch raus.
Den Publikums-Überraschungspreis haben sicher die folgenden, auf Bierflaschen musizierenden Jungs gewonnen:
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Laut Veranstalter Lieblingslied-Records soll das Festival nächstes Jahr wieder stattfinden.
Wir sind sicher wieder dabei.
Diesen Artikel gibt es auch als Audiobeitrag (MP3 / 1,6 MB / 2:17).
Die Firma AMPELMANN, hinter der der Wahl-Berliner und Produkt-Designer Markus Heckhausen steht, hat unter dem eigenen Label “AMPELMANN Musik” eine CD herausgebracht.
“BERLIN soundtrack of the city” lautet der Titel der rund 21 minütigen und 9,90 € teuren CD, die einen akustischen Querschnitt durch die Stadt bietet.
Unsere Skepsis über die ungewohnt kurze Spieldauer verflüchtigte sich jedoch nach dem Auspacken der liebevoll gestalteten und aus lackierter Pappe bestehenden Hülle.
Das deutsch/englisch-gehaltene Booklet lädt ein, die Stationen beim Hören der CD mitzuverfolgen. Für Berliner ist es aber auch interessant, zu versuchen, die Orte bzw. Situationen zu erraten, die durch Lounge-taugliche Musik von Paul Wilke unterlegt sind.
Unser Fazit: Für Touristen, die wohl die Hauptzielgruppe bilden, eine schöne und andere Art der Erinnerung an den Berlinbesuch; für “echte” Berliner wird sich der Reiz nach dem zweiten oder dritten Hören wahrscheinlich verflüchtigen.
Gewinnspiel
Das uns von der Firma Ampelmann zur Verfügung gestellte Probeexemplar möchten wir gerne unter unseren Lesern verlosen. Dazu gibt es folgende Frage zu beantworten: Wo wurde die folgende Führung aufgenommen?
Eure Antwort schickt ihr uns über unser Kontakformular (oben links rechts) mit dem Titel “Soundtrack of the city”. Bei mehreren richtigen Antworten entscheidet der Zufall. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Nachtrag
Der Gewinner steht fest, Jan aus Lichtenberg bekommt in den nächsten Tagen die CD zugeschickt.
Schon jetzt kann die Veranstaltung wohl Erfolg gewertet werden. Das Wetter spielte mit, obwohl es die ganze Woche geregnet hatte; seit spätem Nachmittag füllt sich die Straße des 17. Juni zunehmends, so dass die von den Veranstaltern angepeilte Marke von 20.000 Besuchern wohl sicher erreicht wird.
Im Interview geben sich die Veranstalter zufrieden und erfreut.
Fresstände und Losbuden zur Finanzierung. Praktisch wenn man sein Bier nich’ mitschleppen muss. :)
Ich war heute Nachmittag dort und bin positiv überrascht. Das Konzept, 12 feste Bühnen mit Musik von Dance, Trance bis Techno, dazwischen straßenfestmäßig Fress- und Kramstände, die durch Platzmiete die Veranstaltung finanzieren sollen scheint zur Abwechslung gut geplant und aufgegangen zu sein.
Es gab wie angekündigt 12 Bühnen von Siegessäule (die nicht gesperrt war) bis Entlastungsstraße, also nicht ganz bis zum Brandenburger Tor. Von allen Bühnen gab es elektronische Klänge und Beats, die angekündigte Hip Hop Bühne konnte ich jedoch nicht ausfindig machen. :)
Die kleine “Bühne” von GTA. Etwas leer davor. Trotzdem, danke für’s kommen!
Die Klientel war recht durchmischt: Vorwiegend junge Leute um die 20, relativ alltagstauglich, d.h. normal gekleidet, aber auch Herrschaften des gehobenen Semesters oder Familienausflüge. Dazwischen ein paar Rentner, die ihre Radtour durch den Tiergarten aus Neugierde wohl unterbrachen. Also entweder ham die eh nix mehr gehört, oder die fanden das noch gut. :)
Ein Kuhfellkostüm ist mir auch über den Weg gelaufen, das war aber eher die angenehme Ausnahme.
Den vereinzelten Müttern mit Kinderwagen oder Kleinkindern würde ich jedesmal am liebsten persönliche eine Anzeige wegen Mishandlung/Körperverletzung schreiben und in den Arsch treten. Von den db her ging es dort jedenfalls schon ordentlich zur Sache.
Außerdem gibt es noch ein paar kleine Videos vom frühen Nachmittag – später wurde es noch etwas voller. Leider konnte ich nicht mehr Fotos und Videos machen, da ich mir eine Packung Batterien gekauft habe, die leer waren. Ohne Scheiß.
Für die folgenden Videos wird der Macromedia Flash Player benötig:
Die größte Bühne hatten die Holländer mitgebracht
Dort wurde es auch etwas enger. Und laut. :)
Nature One Bühne
Mein Fazit fällt jedenfalls recht positiv aus. Wenn die LoveParade Berlin es nächstes Jahr wieder nicht schafft zu Potte zu kommen, gäbe es eine fähige Alternative. Mit ein paar mehr Besuchern wäre die lockere Stimmung sicher noch besser.
Wenn jemand noch weitere Fotos oder kleine Clips, speziell von den Abendstunden hat, kann er/sie mir diese gerne schicken an:
pixelpope bei gmail.com. ‘Bei’ bitte durch ein @ ersetzen; nur damit sich der Spam in Grenzen hält.
Nachtrag 12.07.2005:
“Sir Lunchalot” hat mir noch dieses Video von der GTA Bühne am späten Abend zukommen lassen, das die ausgelassene Stimmung wohl sehr gut widerspiegelt:
Streamendes Flash Video: Zum laden klicken (23,2 MB)
Nachtrag 02.11.2005:
Besser spät als nie: Danii war auch bei der Planet Pro Berlin und hat Fotos gemacht. Meist von Menschen. Und Ravern.