Zivilcourage endet im Krankenhaus

18.07.2005 / von Dominic

55-Jähriger von Sprayer gestochen

Aus der Berliner Zeitung bzw. Polizeiticker:

Ein Ehepaar aus Lichterfelde hatte in der Nacht zu Sonnabend gegen 0.50 Uhr auf dem S-Bahnhof Rathaus Steglitz einen Jugendlichen beobachtet, der einen S-Bahnwaggon beschmierte. Der 55-jährige Mann und seine Frau gingen auf ihn zu und sprachen den Graffiti-Sprüher an. Als dieser daraufhin flüchten wollte, hielt der Mann ihn fest.
Sekunden später tauchte ein weiterer Jugendlicher, vermutlich ein Komplize des Sprayers, auf und rammte dem 55-jährigen Mann einen Schraubendreher in den Oberkörper. Daraufhin flüchteten die beiden Jugendlichen. Der Mann kam mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Seine Ehefrau erlitt einen Schock.

Bei allem Respekt vor Zivilcourage, aber man muss wirklich nicht seine Gesundheit aufs Spiel setzen, um einen S-Bahnwaggon zu retten.

Wir wünschen trotzdem gute Besserung.


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