Zeitlich perfekt abgepasst kamen wir gestern gegen 21.30 im Fritzclub / Postbahnhof an, obwohl es offiziell was von 20 Uhr hieß. Ist ja klar, dass das nur ‘ne Finte ist und so früh in Berlin keiner aufsteht. Glück gehabt. Knapp 10 Minuten später standen Mediengruppe Telekommander auf der Bühne.
Der kleine Fritzklub sorgte für eine angenehme Publikumsnähe; von überall konnte man die Mediengruppe gut sehen und hören. Sich in die vorderen Reihen vorzuarbeiten wäre auch kein Problem gewesen. Aber neben der Bar machte es sich auch ganz gut.
Wie zu erwarten kamen vermischt Lieder vom Debut »Die ganze Kraft einer Kultur« und dem neuen Album »Näher am Menschen«, zur gleichnamigen Tour. Dem unverwechselbaren Stil sind sie jedenfalls treu geblieben.
Mediengruppe Telekommander — die deutschen Beastie Boys?
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»Die singen ja wie die deutschen Beastie Boys« tönen sie von sich selbst. Treffende Beschreibung, ohne dass es geklaut wirkt.
Nach einer kurzen Pause kamen die beiden in glitzernden Kostümen wieder und ließen ihren Kracher Bis zum Erbrechen schreien vom Stapel:
Mehr Pop, pop, bis zum erbrechen schrei’n!
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Vorher fand ich die trashig-experimentelle electro-gitarrenmusik toll. Jetzt bin ich Fan. Es ist einfach schön anzusehen und unheimlich sympathisch, wie sich die zwei daran freuen können und es sichtlich genießen, wenn das Publikum feiert und im Chor mehr »Telekommanda« verlangt.
Bei größeren Veranstaltungen wird man wohl kaum mehr zum Stagediving animiert, sondern von der Security von der Bühne geschmissen. Man könnte ja ein irrer Fan sein.
Nach rund 1½ Stunden inkl. 2 Zugaben war dann Schluß. Publikum und Band hat es sichtlich Spaß gemacht.








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