Das SO36, das vor ein paar Tagen seinen 30. Geburtstag feierte (der eigentlich im letzten Jahr war), schon Bühne für die ersten Konzerte der Ärzte und Toten Hosen war und zu den Kreuzberger Nächten gehört wie der 1. Mai überhaupt, hat ein Problem.
Ein Anwohner beschwert sich über Lärmbelästigung durch sein Küchenfenster, und nachdem es zu keiner Lösung im Dialog kam, geht es jetzt den Amtsweg. Das SO wird vom Bezirksamt aufgefordert, Auflagen zur Lärmreduzierung zu erfüllen, was in der Praxis hieße: a) Konzerte in Zimmerlautstärke b) Errichtung einer Lärmschutzwand, die um die 80.000 € kosten würde.
Dass ersteres ein eher theoretisches Konstrukt ist, dürfte klar sein. Nach eigenn Aussagen könne das SO36 den Betrag nicht selbständig stemmen und ruft nun zur Unterstützung und Spenden auf.







