Riesiger transparenter Touchscreen (»Token«) + Emulator + Traktor Pro = DJing Fun. [via]
cooles teil. im club spielt man trotzdem keine mp3s. ein computer spielt ja auch unkomprimierte audiofilez. oder 24bit audio... das kann ein codec wie eine mp3 nicht... daa wird der sound schnell scheiße. aber das interface is schick... vor allem weil keine doofe maus. das sieht dann beim auflegen nicht so nach dr. arbeit die man dann schreibt und so hat man die leute weiter im blick. viele djs sehen ja nur noch den bildschirm, von dem dann auch immer nur dieser doofe angebissene apfel leuchtet. das macht im dunklen club dann auch nur noch werbung für diesen computerhersteller aus cupertino der seine computer in china bei der foxconn (f=6; o=6; x=6) herstellen läßt... bäh! allerdings sollte man auch nicht bei beatport kaufen. die geben nämlich nur 60%(label) zu 40%(beatport). nach allen abzügen bleibt dann nur noch 50% vom erlös übrig. 50% das ist ein ganz schöner hammer, wenn man bedenkt, die tun wirklich nichts dafür! krass! und dann bekommt der künstler davon auch nur noch 80%? ich spiele leiber die gute alte schallplatte und baue mir meinen eigenen analogen mixer dazu....
Von dr. motte / 16 August, 2010 - 00:46hallo motte,
mit der werbung für den konzern und dem email-lesen-look hast du recht, letzteres ist aber ein problem des djs, wenn er vor lauter optischem overkill die meute nicht mehr sieht. kann man allein durch die platzierung des rechners schon stark beeinflussen.
@ mp3s
das ist vor allem ein problem jener, die wenig ahnung vom encoding haben. wenn man hingegen mit lame 256 aufwärts codiert, dann werden 95% der leute selbst auf sehr sehr guten anlagen bei der meisten musik keinen unterschied hören zu wav.
selbst die highend spinner aus audiozeitungen mit unheimlich viel hörerfahrung und gut aufgenommener musik konnnten sehr oft in blindtests schon 192er nicht mehr vom wav trennen, daher ist das bashing unkomprimierten materials zum großteil keine technisch und realistisch fundierte kritik.
für recording und weiterverarbeitung hingegen sollte man natürlich immer unkomprimiert arbeiten, keine frage. aber DJing ist nicht produzieren.
und wie sieht die profitverteilung bei anderen shops aus? itunes behält AFAIK "nur" 30% ein. wie ists bei nem plattenladen?
und die preise pro track überhaupt? warum muss ich als DJ (der wie die meisten DJs track- und nicht albenbasiert kauft), jene remixe auf vinyl mitbezahlen, die ich nicht will?